Water runs East

Berichte von den Grenzen des Ich

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Another Day in Paradise

Um vier Uhr morgens tauchen Maria und Daria wieder auf, Vasilisa ist vor dem Club verloren gegangen. Maria ist nicht besorgt, sondern verärgert. „We texted her many times, she doesn´t answer! And she is so drunk!“ Die anderen beiden auch, Daria bricht auf dem viel zu kurzen Sofa zusammen, Maria fällt neben mir ins Bett. Eine Stunde später ist auch Vasilisa wieder da, sie schläft auf dem Fußboden.

Am späten Vormittag stehen wir vor dem Appartementkomplex, die Mädels blinzeln mit verqollenen Augen in die Sonne. Der Vorteil an Gin ist, dass man ihn nicht riecht, merke ich. So besoffen wie sie immer noch sind, müssten sie nach Alkohol stinken, aber nein. Maria verkündet, dass sie ihre Mutter per Videocall anrufen muss. „She will be happy that you are still alive.“ Ganz kann ich mir meine Missbilligung dann doch nicht verkneifen. Während Maria telefoniert, erzählt mir Vasilisa in gebrochenem Englisch von ihrer Nacht. Sie hätte dem Typen, der sie im Club aufgegabelt und ins Taxi befördert hätte, in den Schoß gekotzt. Worauf er sie aus dem Taxi warf, sie sich ein eigenes orderte und glücklich wieder bei uns auftauchte. Eine drastische, aber effektive Methode, sich schlechten Sex zu ersparen, denke ich mir.

Ich habe alle zum Frühstück eingeladen, wir laufen an einem Kanal entlang durch die schöne Altstadt, voran Vasilisa mit Daria, Maria folgt mit mir. Sie macht eine rüde Geste in Richtung Daria. „I am going to kick her! She is full of shit!“ Vielen Dank und guten Morgen, denke ich mir. Das letzte, was ich vor der ersten Tasse Kaffee des Tages gebrauchen kann, ist eine lautstarke Prügelei in der Fußgängerzone. „Please, Maria, behave!“ Den Ton packt sie nicht, ganz besonders, wenn sie noch betrunken und noch dazu im Unterzucker ist. „She deserves it. You have no idea how she talked about us!“ Daria läuft nur fünf Meter vor uns, sie versteht kein Wort Englisch, Maria sieht keinen Grund, ihre Stimme zu dämpfen. „Never talk about other persons mistakes and errors,“ spule ich automatisch runter. Die eherne Buddhismus-Regel bringt Maria erst recht auf die Palme. „SHE talked about our errors. Am I not allowed to tell you what she said about you?“ Ich mühe mich um Präsenz. „Listen, Maria, let´s have a cup of coffee and a bit of food and afterwards you will get rid of Daria. In a peaceful way, please.“

Vasilisa lotst uns in ein Restaurant am Goldenen Tor, das üppige Frühstücksbuffett beruhigt die Gemüter. Ich setze mich neben Daria, die drei Stück Obst und einen Hauch von Joghurt auf ihrem Teller platziert hat und in Zeitlupe daran herumstochert. Sie wirkt völlig überfordert und verloren, das zwanghafte Essen dient wohl dem Angstmanagement. Sie tut mir leid, mit Anfang zwanzig komplett allein in einem fremden Land, das ist hart. Sympathisch ist sie mir trotzdem nicht.

Die anderen beiden bestellen Bier statt Kaffee und prosten mir mit Elan über den Tisch zu. It´s just another day in Paradise….

Vasilisa

Mich schaudert: auf dem Tisch der Ferienwohnung steht zwischen Tellern mit Gemüse, gegrillten Würstchen und einem misshandelten Lachsfilet eine Flasche Gin. Über dem Sofa räkeln sich auf einem riesigen Bildschirm spärlich bekleidete Frauen zu russischem Rap, irgendein Musiksender. Vasilisa, Marias Freundin, öffnet mir gegenüber den Billigsekt, der Korken knallt an meine Stirn. Ich lache schallend, „treffender“ lässt sich die Situation nicht auf den Punkt bringen.

Vasilisa hat mit Daria, einer Freundin aus Charkiw – auch sie alleine in Polen – schon in der Ferienwohnung auf uns gewartet, sie haben für uns gekocht. Ich freue mich über das Essen, ignoriere Gin und Sekt und lade mir von dem Lachs auf meinen Teller. Vasilisa mustert mich interessiert über den Tisch. „You don´t eat meat?“ Das scheint ihr noch nicht oft untergekommen zu sein. „No.“ Sie runzelt die Stirn. „Why?“ „I am a Buddhist.“ Damit kann sie offensichtlich nichts anfangen. Maria erklärt auf Ukrainisch, Vasilisa nickt und schaut weiter verständnislos.

Die drei kippen energisch Sekt und Gin in sich hinein, ich nippe an meinem Wasserglas und stelle mich auf anstrengende Stunden ein. Vasilisa ist schön, ich bewundere ihre perfekten Gesichtszüge. Sie ist von kräftiger Statur. Daria ist dafür um so schlanker, sie stochert neben mir in ihrem Gemüse herum und wirkt dabei wie tiefgefroren. Eine klassische Anorektikerin. Beide sind noch ein bisschen jünger als Maria, gerade mal zwanzig.

„Du würdest keine drei Monate dort überleben!“ Während ich die drei Ukrainerinnen beobachte, die sich gerade gemeinsam die Kante geben, fällt mir der Kommentar meines polnischen Zen-Lehrers ein, nachdem ich ihm von der Ukraine vorgeschwärmt hatte. Wie lebendig und vital alles dort gewesen wäre. Er hat recht. Dafür fehlt mir die Härte. Und der Überlebensinstinkt.

Vasilisa hat in Shaporischschja einige Zeit als Straßenkind überlebt. Maria hat sie damals, mit sechzehn, aufgelesen und ihr Wohnung und Job besorgt. Dabei ist sie gerade mal zwei Jahre älter.

Ich habe kein Gefühl für Gefahren. Während der Ukraine-Reise war es nur dem beherzten Einreifen eines Mitreisenden zu verdanken, dass ich am Hauptbahnhof von Kwiw einem Überfall entging. Ich trabte am frühen Morgen unausgeschlafen ein paar Meter hinter der Reisegruppe den langen Gang zu den Bahnsteigen entlang und war so in Gedanken versunken, dass ich die jungen Frauen nicht bemerkte, die mich – zwischen den Seitengängen auftauchend und wieder verschwindend – umkreisten wie Haifische den Thunfischschwarm. Zwei zogen meine Aufmerksamkeit auf sich, als sie sich, direkt vor mir laufend, lautstark und handgreiflich zu streiten begannen, während sich eine dritte hinter mir an meinem Rucksack zu schaffen machte. Der Serbe, der vom Reiseleiter als „Nachhut“ abgestellt worden war, packte energisch zu und zerrte sie gerade in dem Moment weg, als sie den Reißverschluss öffnete. Ich war geschockt. Auch über seine Ausdrucksweise: „Zigeuner!“ Wenn, dann hieß das „Sinti und Roma“!

Ein paar Tage später, auf der Rückreise von Charkiw, erging es uns am Hauptbahnhof von Kwiw noch schlechter: als die Reisegruppe die schweren Koffer vom Bahnsteig zum Ausgang hochschleppte, kamen uns auf der viel zu engen, steilen Treppe eine Gruppe dieser „Sinti und Roma“ entgegen und stießen zwei Frauen aus der Gruppe die Treppe hinunter. Die beiden stürzten, rissen die hinter ihnen Kommenden mit, die Koffer purzelten die Stufen hinunter. Wieder verhinderte der Serbe durch sein beherztes Eingreifen, dass der Überfall erfolgreich verlief. Die Frauen – beide schon über siebzig – blieben, bis auf ein paar Schürfwunden und Blutergüsse unverletzt, aber es hätte auch anders ausgehen können.

Die sanfte stille Maria verwandelt sich in ein Raubtier, kaum hat uns der nette Thomasz am Vorortbahnhof von Gdanzg verabschiedet. Sie wittert und äugt in alle Richtungen, jeder Muskel ist angespannt. Ich trabe hinter ihr her im Bewusstsein, dass sie die Sache im Griff hat.

Drei Stunden später flüchte ich auf das Bett des Einzimmerappartements, schreibe meinen Blogtext ins Reine und schaue den Dreien zwischendurch beim Saufen zu. Als die Sektflasche komplett und die Ginflasche halb geleert sind, machen sie sich ausgehfein. Der Musiksender wird bis zum Anschlag aufgedreht, diverse nabelfreie, tief dekoltierte Bustiers präsentiert. Ich bin beeindruckt davon, wie gerade die Drei noch laufen können. Um elf Uhr Abends brechen sie in irgendeinen Club auf, ich wünsche viel Spaß und drücke meine Hoffnung aus, dass sie lebend wieder zurückkommen mögen. „Don´t worry!“ ruft Maria noch, als sie, inzwischen mit deutlicher Schlagseite, hinter den anderen Beiden aus dem Appartement rauscht.

Hipster

Maria tritt erschrocken einen Schritt zurück. Der Mann, der uns auf dem Bahnsteig des Vorortbahnhofs von Gdanzk angesprochen hat, wechselt vom Englischen ins Russische und fängt an, wild gestikulierend auf sie einzureden. Ich verstehe nur „Putin“ und „Lukaschenko“. Als er Luft holt, weißt Maria auf mich: „She doesn´t speak Russia.“ Der Mann wendet sich mir zu und wechselt wieder ins Englische: „Where are you from?“ „Germany.“ Er sieht mich beeindruckt an. „And you?“, frage ich ihn. „Belarus“. Jetzt schaue ich beeindruckt, einen Weißrussen habe ich noch nie getroffen. Und er noch nie jemanden aus Deutschland.

Wir taxieren uns gegenseitig. Ich schätze ihn auf Anfang dreißig, klassischer Hipster, Dreitagebart, schwarzer Hoodie. Er holt wieder tief Luft und lässt dieselbe Tirade noch einmal auf Englisch los: Lukaschenko und Putin wären des Teufels und alle Russen würden mit ihnen zur Hölle gehen. Die Kraftausdrücke schiebt er auf Russisch dazwischen, dafür scheint sein englischer Wortschatz nicht auszureichen. Ich betrachte ihn besorgt, er steht schwitzend vor uns und wirkt agitiert. Ich versuche, Struktur in die Sache zu bringen: wie lange er schon in Polen wäre? „Four month.“ Er ist der erste männliche Flüchtling, den ich treffe. Ob er sein Land illegal verlassen hat, frage ich ihn. Er schüttelt den Kopf: nein, mit Visum, complitly legal. Als er meinen konfusen Gesichtsaudruck sieht, schiebt er nach: er hätte in Minsk IT studiert und würde als Sicherheitsexperte für ein amerikanisches Softwareunternehmen arbeiten. Die hätten alles organisiert, inklusive einer Wohnung für ihn hier in Gdansk. Von dem Typus Flüchtling habe ich bisher nur in der Presse gelesen.

Ich habe ihn nur kurz abgelenkt, er verfällt wieder wild gestikulierend in seine Hasstirade auf Putin und die Russen. Die habe ich in den letzten Monaten – in mehr oder weniger gutem Englisch, manchmal auch mithilfe von Google-Übersetzer – in diversen Variationen gehört. Bisher immer nur von Ukrainerinnen. Jetzt also ein Weißrusse. Ich unterbreche ihn: wie es wohl der russischen Bevölkerung damit geht, dass alle Welt sie so sehr hasst?

Er redet noch einen Takt schneller: sie wären es gewohnt! Schon seit Jahrhunderten dächten die Russen, dass alle Welt sie hassen würde, erklärt er mir. Es wäre in ihre Kultur eingeschrieben: Russland, umzingelt von bösartigen Neidern, die sie für ihre kulturelle Überlegenheit und ihre moralische Reinheit hassen. Er spukt es geradezu aus: „moral purity!“ Er holt Luft: „They are psychotic! Schizophrenic!“ Er starrt mir in die Augen: „Do you understand ´schizophrenic´?“ Als ich nicke, fährt er schwitzend und wild gestikulierend fort: „In Russia, there is only love and peace, holy family, fucking shit! And at the same time, drunken women are throwing there babies out of the windows! Russians are angels, the rest of the world are devils, so everyone deserves, what they are doing.“ Wieder die Gyalpos, denke ich. Und vor mir scheint einer zu stehen, der ihnen nicht wirklich entkommen ist.

Der Zug fährt ein, der weißrussische Hipster lässt sich mir gegenüber auf den Sitz fallen. Ich bin dankbar, dass er das Thema wechselt. Gerade wäre er an einem Fahrradladen vorbei gekommen. Die hätten endcoole Räder, personalised, you know? Er hätte gerne eines, erzählt er. Ich lache auf: „You are the perfect Hipster.“ Er zuckt mir gegenüber zusammen und fängt wieder an zu schwitzen: „I hate Hipsters!“ Was soll ich dazu sagen? Ich versuche, ihn zu besänftigen: „It was a joke!“ Er rutscht wieder in eine Tirade: „No, realy, I hate them. I am not a Hipster!“

Dankenswerterweise taucht Maria auf, sie hat die Zugtickets organisiert, ein Glück, dass sie einigermaßen Polnisch versteht. Der Hipster-hassende weißrussische Hipster will ihre Telefonnummer. Sie hält ihm ihren Instagram-Account unter die Nase. Das kenne ich schon: die schöne Maria wird ständig von Männern um ihre Nummer gebeten. Weil sie ein gutes Herz hat und Ärger vermeiden möchte, bekommen die, die für weitere Kontakte nicht in Frage kommen, den Instagram-Account angeboten. Besser als ein kränkendes „Nein“. Er starrt erst auf ihr Handy dann in ihr Gesicht: „You are a Tattoo-Artist? I hate Tattoos! Roality never had to mark itself!“

Wortlos schiebt Maria den Ärmel ihres Anoraks zum Ellbogen und präsentiert ihm ihren von oben bis unten tätowierten Unterarm. Ich schalte mich ein: „You know, in Europe we try to accept everyone at his own terms. As long as it doesn´t harm you it´s not your business. It is called ´liberalism´“. In seinem Kopf rattert es: „Yes, yes, I love liberalsm! I try to accept everything!“ Er springt auf, der Zug hält an dem Bahnhof, an dem er aussteigen will. Wir wünschen ihm einen schönen Abend und sehen ihm nach, wie er auf dem Bahnsteig verschwindet. „Poor Guy.“ Maria seufzt auf. „Let´s hope he will arrive in Europe someday.“

Danzig

Maria lädt mich zu einer Reise nach Danzig ein. Ich beschließe, einen Blog zu starten, und über unsere Erlebnisse zu schreiben…

Ich bin erleichtert: das erste Mal seit einem Monat kann ich mich wieder an meine Träume erinnern. Nach einem Albtraum während des Vajra Armor Retreats im Januar kam der großen Blackout.

Danach sind die Träume einfach verschwunden. Weg!

Weil für mich Träume genauso valide sind wie Wachgeschehen, taste ich mich wie blind durch die Tage und ängstige mich. Mein Herz brennt, der Herzschlag fühlt sich höchst ungesund an: ich quäle mich mit dem Gedanken, ich könne einen Herzinfarkt bekommen.

Im Dezember die Rohatsu – das härteste Retreat meiner Zen-Linie – und gleich danach, im Januar, die drei Vajra-Armor-Retreats bei meiner Khandro noch oben drauf.

Ich zeigte mir im Spiegel selbst einen Vogel, während ich meine Augenringe inspiziere.

Nicht nur meine Träume sind mir abhanden gekommen, auch meine Romanfiguren sind verschwunden, ich kann nicht arbeiten.

Um Zugang zu ihnen zu haben, muss ich entspannt sein.

Dazu gibt weder mein Inneres noch mein äußeres Leben Anlass: ich schlage mich mit den Altlasten meiner früheren Existenz herum und als ob das nicht schon genug wäre, kollidiere ich mit meinen verwunschenen Mitbewohnern.

Der Schock ist beiderseit. Diese Vehemenz hätten sie mir nicht zugetraut – und ich mir auch nicht.

Leider habe ich keine Ahnung, wie ich die neue Energie, die mich aus der Tiefe meines Körpers überschwemmt, kanalisieren und dosieren soll. Ich vibriere vor mich hin und bin ernsthaft besorgt um mein körperliches und seelisches Wohlergehen.

Lange halte ich das nicht mehr durch.

Ein Abendessen mit Maria bringt die Rettung. Ob ich Lust hätte, mit ihr nach Polen zu fahren? Sie würde eine Freundin besuchen, die schon vor dem Krieg aus Saporischschja nach Gdansk gezogen ist und wäre glücklich, wenn ich sie begleiten würde.

Die Ferienwohnung ist gebucht, sie zeigt mir Photos. „For sure,“ antworte ich. „I never have been to Poland.“ Maria schiebt ihr Handy wieder in die Handtasche und nickt zufrieden. „But you have to accept that we will get drunk. It´s our habit when we are celebrating.“

„And you have to accept that I will not get drunk. It´s my habit when I am celebrating.“

Wir hatten das schon öfter, accepting cultural differences nennt sich das wohl.

Nachdem die Details geklärt sind, diskutieren wir die Konsequenzen. Wir sind uns beide einig, dass diese Reise speziell ist. Keine Ahnung warum – wir brechen zu einem Kurztrip nach Polen auf – aber irgendwas wird passieren. Etwas wirklich wichtiges!

Wir spüren es beide.

Beide haben wir keine Ahnung, was es sein könnte.

Am nächsten Tag beschließe ich, über die Polen-Reise zu bloggen. Was immer auch passieren wird, ich werde darüber schreiben. Für mich, für Maria – und für alle anderen, die in unserem Leben von Bedeutung sind.

Ich lade WordPress herunter, buche noch ein bisschen Service dazu und starte mein Experiment. Bis wir aufbrechen, werde ich die Vorgeschichte erzählen, beschließe ich. Wie es dazu kam, dass Maria und ich befreundet sind und gemeinsam nach Danzig fahren.

Ich habe genau elf Tage.

Am Abend des elften Tages lade ich den letzten Text hoch. Der Blog ist im Hier und Jetzt angekommen. Als ob mein Unbewusstes auf diesen Augenblick gewartet hätte, kehren in der Nacht auch die Träume zurück.

Draußen prasselt der Regen gegen die Scheiben. Ich ziehe mir die Regenjacke über, bevor ich den Treckingrucksack schultere. Thomasz wird uns vor Marias Haustür aufsammeln und nach Danzig bringen. Für schlappe vierzig Euro pro Person. Ich hatte den Service von Blablacar unterschätzt…

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