In der Spirituellen WG am Prenzlauer Berg stehen die Zeichen auf Umbruch und Erneuerung…

Eine Woche lang habe ich mich – 500 Kilometer von Berlin entfernt – in der Kunst der Zen-Meditation geübt. https://www.water-runs-east.eu/morgendaemmerung/

Während ich in Schweigen und „Nichts-Tun“ verharrte, war Esther in der Spirituellen WG am Prenzlauer Berg von Morgens bis Abends beschäftigt. https://www.water-runs-east.eu/spirituelle-wg/

Denn wir haben große Pläne!

Ab September wird die Spirituelle WG mehr sein, als ein privates Wohnprojekt.

Sie wird zum „Zentrum für Praktische Spiritualität“!

Etwas, was weder Esther noch ich im Sinn hatten, als ich Anfang März in das Townhouse am Prenzlauer Berg zog.

Ziel war ein privates Wohnprojekt, dass uns beiden – und ein bis zwei weiteren Personen, die bis dato noch nicht gefunden sind – einen gemeinsamen spirituellen Alltag ermöglichen sollte.

Das haben wir in den letzten Monaten richtig gut hinbekommen!

Zu Beginn unseres gemeinsamen WG-Lebens betete Esther im ersten Stock, während ich unter dem Dach meditierte und mein Rauchopfer darbrachte. https://www.water-runs-east.eu/arbeitsteilung/

Nach einigen Wochen und vielen intensiven Gesprächen funktionierten wir Anfang Juni ein Zimmer zum provisorischen Meditationsraum um. Wir begannen, dort täglich eine Stunde lang gemeinsam zu meditieren.

Im Freundeskreis stieß unsere „Mini-Haus-Meditationsgruppe“ auf Begeisterung. Man wolle auch mitmachen, wurde uns gesagt.

Deshalb starteten wir Anfang Juli eine abendliche Sitzgruppe. Jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr kann sich jeder, der Lust hat, bei uns im Meditationsraum in der Kunst des Zazen und Kinhin üben. https://www.water-runs-east.eu/sitzgruppe/

Sitzen und Atmen. Gehen und Atmen.

That´s it.

Das Angebot kommt erstaunlich gut an.

Religionsübergreifend!

Sowohl aus Esthers Evangelikaler Gemeinde wie aus meiner Tibetisch-Buddhistischen Sangha kommen Freunde, um mit uns gemeinsam zu meditieren.

Wie gut die Stille täte, wird uns gesagt. Und wie schön es wäre, mit Gleichgesinnten zu praktizieren und sich hinterher austauschen zu können.

Denn nach der Meditation gibt es Tee und Gespräche.

Dass es ein so großes Bedürfnis nach gemeinsamer spiritueller Praxis im Alltag gibt, war uns nicht bewusst. Und auch nicht, dass die Sehnsucht nach Austausch darüber so intensiv ist.

Deshalb soll die Spirituelle WG ein Ort werden, an dem sich alle – und nicht nur ihre Bewohner – in der Kunst praktischer Spiritualität üben können.

So viel wissen Esther und ich.

Wie das Programm unseres Zentrums – jenseits der Meditationsgruppe – gestaltet sein wird, liegt noch im Dunkeln.

Denn Esther und ich sind intuitiv. Während wir Wände streichen, mit den Tücken der Homepage-Gestaltung kämpfen und lange Gespräche führen, warten wir auf überraschende Eingebungen. https://www.water-runs-east.eu/nachricht/

Und auf Impulse von Außen.

Für Esther ist das die „Führung des Göttlichen“. Für mich ist es „Karma“.

Wie immer man die Wunder des Alltags nennt: Wir werden ihnen die Tür der Spirituellen WG öffnen und sie willkommen heißen.

Und dann werden wir sehen, was geschieht…