Mein „Hexen-Opfer“, das ich auf dem keltischen Opferstein am Mainmont dargebracht habe, bleibt nicht ohne Folgen…

Dass ich mich an einem „Hexen-Opfer“ versuchte hatte, war einem spontanen Impuls zu verdanken gewesen. https://www.water-runs-east.eu/hexenopfer/

Und meiner Zen-Praxis.

Denn Zen lehrt, dass es so etwas wie „Zufall“ nicht gibt.

Alles, was das Leben schenkt, ist von Bedeutung.

Selbst wenn es so etwas schräges ist, wie die Bekanntschaft mit einer Hexe aus dem Harz, deren energetischer Sog einen keltischen Opferstein herbeizaubert. https://www.water-runs-east.eu/hexe/

Der japanische Zen-Meister Dogen legte im 11. Jahrhundert anhand der Regeln einer buddhistischen Kloster-Küche dar, was Alltagshandeln „Sinn-voll“ macht:

Man müsse lernen, aus allen Zutaten, die das Leben in diesem Augenblick schenkt, wohlschmeckende Gerichte zuzubereiten. So etwas wie „falsch“, „zuviel“ oder „zuwenig“ gibt es nicht. Weder in der Küche, noch im Leben… https://www.water-runs-east.eu/nahrung/

Voilá!

Im Rezeptbuch meines Lebens stand deshalb an diesem 24. September des Jahres 2022 geschrieben: Man nehme eine keltische Opferschale + ein „Do-it-yourself“-Hexenrezept und bereite ein leckeres Opfer zu!

Serviert bekam ich: Den Schock meines Lebens!

Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob die riesigen eisigen Gestalten, die sich während des Opfers um den Stein scharten, Hirngespinste waren – oder Geister? https://www.water-runs-east.eu/geister-gaeste/

Während ich der erstenThese zuneige, ist meine tibetisch-buddhistische Lehrerin von der zweiten überzeugt. https://www.water-runs-east.eu/vajra-armor/

„Wenn sich die Naturgeister zeigen, bedeutet dies, dass sie das Opfer angenommen haben“, erklärte sie mir ungerührt, als ich ihr – zwei Monate nach den Ereignissen auf dem Maimont – von meiner seltsamen Erfahrung berichtete.

Dass daraus nach dem tibetisch-buddhistischen Schamanen-Ein-Mal-Eins folgt, dass dieses Opfer nicht ohne Konsequenzen für mein Leben bleiben würde, musste sie mir nicht sagen.

Das wusste ich auch so. Schließlich war ich bereits seit ein paar Jahren ihre Schülerin.

Und wirklich geschahen nach dem Hexen-Opfer die seltsamsten Dinge!

Überraschende Begegnungen, unerwartete Ereignisse und erschütternde Einsichten reihten sich in einer Geschwindigkeit aneinander, dass ich aus dem Kopfschütteln und Händeringen nicht mehr herauskam!

Auch dieser Blog – gestartet im Februar 2023 – ist ein Produkt dieses überwältigenden Stroms von Lebensereignissen.

Der Blog und alles, was damit zusammenhing – und zusammenhängt – brachte mich von Leipzig nach Berlin. https://www.water-runs-east.eu/adieu-leipzig/

Er katapultierte mich aus meinem verwunschenen Untermietzimmer in die Spirituelle WG am Prenzlauer Berg. https://www.water-runs-east.eu/spirituelle-wg/

Er ließ mich mit Wucht im tibetisch-buddhistischen Zentrum von Friedrichshain aufschlagen. https://www.water-runs-east.eu/das-buddhistische-zentrum/

Ob all das, was in den zwei Jahren seit diesem Septembertag auf dem Mainmont geschah, den Naturgeistern des magischen Berges zu verdanken ist?

Mein Ego findet die Idee komplett albern!

Meine Innere Stimme ist davon überzeugt, dass dem so ist! https://www.water-runs-east.eu/schizophrene-beziehungskrise/